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Posts mit dem Label "Vermögensverwaltung" werden angezeigt.

Wohin nur mit dem Bonus?

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So sieht echter Anlagenotstand aus!   Viele Unternehmen haben im vergangenen Jahr trotz widriger Umstände Rekordergebnisse erzielen können. Davon profitieren leitende Angestellte oder Familienunternehmer in besonderer Weise. Plötzlich steht die verdiente Bonuszahlung für das Jahr 2021 auf dem Girokonto. Und nun beginnt der Stress!  Die Anrufe vom Bankberater der Hausbank erfolgen in immer kürzeren Intervallen. Inhaltlich sprühen die Telefonate nur so von Optimismus. Allerdings seien die angebotenen Fondsanteile sehr begehrt und man sollte doch schnell handeln... Dafür wird sogar ein Rabatt auf den Ausgabeaufschlag eingeräumt. Das lässt Skepsis aufkommen. Das Thema Geldanlage stresst!  Fragwürdige Ratschläge Aus dem Freundeskreis kommen die freundlichen Ratschläge, man solle sofort das Konto räumen, um Negativzinsen zu vermeiden. Anschließend könne man das Bargeld in Ruhe in Sicherheit bringen. So wird von einbetonierten Tresoren berichtet, deren Standort nur man selbst un...

Keine Jahresendrally 2021 in Europa

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Aktienmärkte haben ihren Zenit 2021 überschritten Gewinne sichern, Positionen für 2022 überlegen und Portfolien wetterfest machen für anstehende Inflationszahlen: Aktienanleger haben noch viel zu tun im laufenden Jahr. Dabei werden sie keine Zeit finden, die Aktienmärkte noch deutlich über das aktuelle Niveau zu treiben. Warum?  Meine 4 Gründe, warum die Aktienmärkte in Europa 2021 nicht mehr steigen werden 1. Käuferstreik Das Gros der Aktienanleger sitzt auf unerwartet hohen Buchgewinnen. Die Konjunkturdaten waren im Jahresverlauf erfreulich, die Unternehmensgewinne konnten überwiegend spürbar gesteigert werden. Das wurde in teils kräftig steigenden Aktienkursen reflektiert. Damit befinden sich viele Investoren in einer Komfortzone, die es zu verteidigen gilt. Neue Aktienkäufe gehören nicht zu dieser Strategie. Damit würde man unnötige Risiken kurz vor dem Jahresende eingehen und das bisher Erreichte aufs Spiel setzen. Ausbleibende Käufer führen immer zu sinkenden Preisen - an all...

Marginale Neubewertung - häufiger Grund für einen Herzinfarkt

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Valneva sorgt für Furore auf dem Parkett Die Kursentwicklung des französischen Impfstoffherstellers in den letzten Monaten war wirklich nichts für Leute mit schwachen Nerven. Heute gelingt wieder eine positive Überraschung. Die Europäische Union kann bis zu 60 Mio. Dosen des möglichen neuen Impfstoffes kaufen. Die Folge: In diesen Minuten kostet die Aktie mit +24,8% oder 22,16 EUR beinahe so viel wie am 6.9.2021, als mit 22,80 EUR das bisherige Rekordhoch erzielt wurde.  Mit dem anstehenden Geschäft gelingt dem Unternehmen eine teilweise Kompensation des ausgefallenen Geschäfts mit Großbritannien. Ursprünglich wollte man dort sogar 100 Mio. Impfdosen abnehmen, stornierte den Auftrag jedoch wieder. Ich gehe davon aus, dass sich für die Aktionäre von Valneva das Wechselbad der Gefühle noch fortsetzen wird.  Valneva arbeitet im Falle von Covid 19 mit einem sog. Totimpfstoff, also inaktivierten Viren. Das ist das "traditionelle" Verfahren bei Impfungen wie z.B. bei vielen Kinderi...

Respekt für diesen Rücktritt

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Bundesbank Präsident Jens Weidmann gibt sein Amt vorzeitig Ende 2021 auf Tapfer hat er in den vergangenen Jahren seine Positionen für Stabilität und gegen überbordende Verschuldung vertreten. Dabei blieb ihm in der letzten Legislaturperiode jegliche politische Unterstützung aus Berlin verwehrt. Im Gegenteil: Die Kanzlerin wirkte maßgeblich daran mit, Frau Lagarde als EZB Präsidentin zu etablieren. Damit wurde das Gegenstück zu solider Haushaltspolitik in Frankfurt fortgeschrieben. Der anstehende Politikwechsel in Berlin wird die Situation für Herrn Weidmann weiter verschlechtern. Von Finanzkompetenz ist weit und breit unter den Postenschacherern nichts zu finden. Das Trauerspiel der Schuldenorgie wird sicherlich ungebremst fortgesetzt werden.  Die Folgen für die EU-Bürger und den EURO Sollte zukünftig die bisherige Geldpolitik der EZB auch noch Unterstützung aus Deutschland erhalten, wird der EURO weiter an Vertrauen und Wert verlieren. Die Einführung sogenannter Eurobonds würde zu...

Ausblick auf das Börsenjahr 2021

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Hat Corona mein Weltbild verändert?  Nein, denn die ganz großen Trends bleiben weiter bestehen.  1. Es wird eher mehr als weniger billiges Geld von den Zentralbanken geben 2. Schuldenpapiere sind keine solide Anlageklasse mehr, sondern zinsloses Risiko 3. China prescht weiter voran und zieht ganz Asien mit an die Weltspitze Diese drei Punkte sind für mich weiterhin die kursbestimmenden Faktoren im Jahr 2021. Daher positioniere ich mich wie folgt:  1. Die favorisierte Anlageklasse bleiben auf jeden Fall Aktien. Hier hat die Corona Pandemie lediglich den Fokus etwas auf Digitalisierung, Logistik und Pharmazie verschoben. Auch die gute alte Nahrungsmittelindustrie sollte man nicht übergehen. Neben den globalen Marktführern (und zukünftigen asiatischen Marktführern) bleiben m.E. auch immer die kleinen Wachstumsunternehmen spannend, die eine neue Nische für sich entwickeln können. In den USA sind die globalen Marktführer gesetzt. Europa spielt nur noch eine untergeordnete Roll...

Gute Vermögensverwaltung hat ihren Preis

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Liebe Freunde der schlauen Geldanlage und der attraktiven Vermögensverwaltung, ein Irrglaube ist in Deutschland immer noch weit verbreitet: "Anlageberatung und Geldanlage bekomme ich doch quasi "umsonst" in meiner Hausbank". Ähnlich ist das Verhältnis der Deutschen beim Thema Versicherungen. Kurzum: Für Finanzberatung wird in Deutschland nur sehr ungern Geld bezahlt. Dagegen scheint im Allgemeinwissen fest verankert zu sein, dass z.B. Rechtsberatung durch einen Anwalt i.d.R. teuer ist, weshalb sich Rechtsschutzversicherungen steigender Beliebtheit erfreuen. Auch ein Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Notar darf hohe Rechnungen stellen. Das wird gesellschaftlich und wirtschaftlich akzeptiert. Und wie sieht es in der Finanzbranche aus?  Die Regulierung hat in der Finanzbranche zu hoher Preistransparenz geführt. Banken, Sparkassen und Vermögensverwalter haben der Regulierung vor allem dadurch Rechnung getragen, dass Kosten transparent dargestellt werden. Mein Eindru...

China wird wieder das große Reich der Mitte - Alibaba zeigt, wie es geht

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Liebe Freunde der schlauen Geldanlage und des Wachstums in China,  heute möchte ich mich kurz fassen und ein paar Höhepunkte vom Shopping Festival "Singles´ Day" vorstellen. Es war ja schon auf fast allen Kanälen zu finden, dass der Online Shop Alibaba in der Spitze 583.000 Bestellungen PRO SEKUNDE angenommen und verarbeitet hat.  Diese Bestellungen wurden von mehr als 800 Mio. Käufern im Netzwerk von Alibaba aufgegeben. Konsumenten hatten die Auswahl aus mehr als 250.000 Marken, davon rund 31.000 aus Übersee und 2.600 Markenhersteller beteiligten sich erstmals an diesem Verkaufsevent. Schon anhand dieser wenigen Daten ist leicht erkennbar, dass Alibaba inzwischen allein in China einen Marktplatz verkörpert, der - gemessen an der Zahl der Konsumenten - weit mehr als doppelt so groß als der EU-Raum ist.  Vom ersten bis zum gestrigen 11. November 2020 wurden auf der Plattform von Alibaba Waren im Gegenwert von rund 74,1 Milliarden USD gehandelt. Der Vorjahreswert wurde somi...

Vorsicht bei Investitionen in ETFs - lieber auf aktive Manager setzen!

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Liebe Freunde der schlauen Geldanlage und des aktiven Managements,  in den letzten Jahren konnten ETFs (Exchange Traded Funds) einen großen Siegeszug feiern. ETFs werden heute meistens synonym verwendet für Indexfonds, also Index ETFs. Warum erfreut sich diese Anlageklasse seit Jahren steigender Beliebtheit?  Dafür sprechen m. E. folgende Gründe:  1. Niedrige Kosten innerhalb des Fonds 2. Im Vertrieb bei Endkunden relativ einfach erklärbar  3. Passives Produkt, das (angeblich) wenig Aufmerksamkeit durch den Anleger bedarf Allerdings sollten Anleger - wie immer - auch hier Vorsicht walten lassen. Kauft man über einen ETF einen Index, erwirbt man automatisch auch immer dessen spezifische Volatilität (also die Höhe der Schwankungen dieses Index). Das passiert selbstverständlich ungesichert. Im automatischen Handel, der eben durch den verstärkten Einsatz von ETF sich sozusagen selbst noch weiter beschleunigt, ist das ein nicht zu unterschätzendes Risiko.  Ein (hier ...

Trägheit der Anleger vernichtet Milliarden EUR

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Bequemlichkeit kann ganz schön teuer enden  Die Trägheit der Konsumenten, ihre liebgewonnenen Gewohnheiten zu verändern, führt dazu, dass diese trägen Verbraucher für ihre Bequemlichkeit einen hohen Preis zahlen. Das war z.B. auch bei der Deregulierung des Telekommunikationsmarktes der Fall.  Ähnlich sehe ich die Entwicklung im Finanzsektor. Wer zu lange seiner "Hausbank" die Treue hält, zahlt dafür einen hohen Preis. Da sind z.B. die altbekannten "Ausgabeaufschläge" im Fondsbereich, die heute eigentlich niemand mehr zahlen müsste. Außerdem sind im Vergleich zu modernen Direktbanken sind die Transaktionskosten bei den etablierten Banken und Sparkassen i.d.R. viel zu hoch.  Sehr schlimm ist, dass sich die "Sparer" in Deutschland immer noch wie "Sparer" verhalten, obwohl es mit "Sparprodukten" bekanntlich kein Geld mehr zu verdienen gibt. Passend zu diesem völlig unangebrachten Sparverhalten in einer Nullzinswelt ist, dass an alten "...

Die ideale Geldanlage für Senioren - FORMAT AM Defensive in der Praxis

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Liebe Freunde der schlauen Geldanlage und des entspannten Lebensstils,  früher hat man sich für das Alter ein Portfolio aus z.B. Bundes- und Industrieanleihen konstruiert, das vielleicht 5 oder 6% Zinsen pro Jahr erwirtschaftet hat. Um die Früchte aus diesem Depot möglichst verteilt über das Jahr ernten zu können, wurden die Zinstermine entsprechend gewählt. Dazu kamen dann noch die Kupons (selbst geschnitten - versteht sich) aus dem Bankschließfach, um den Wohlstand zum Lebensabend auch steuerlich zu optimieren. Waren das schöne Zeiten! Wer heute aus einer Lebensversicherung oder einem Immobilienverkauf 500.000 EUR auf dem Konto bei der Sparkasse oder Bank liegen hat, kann darauf bis zu 0,75% p.a. "Strafzinsen" zahlen. In Worten: Dreitausendsiebenhundertfünfzig. Und dann auch noch das: 400.000 EUR davon unterliegen dem Insolvenzrisiko. Kommt vor, ist wirklich nicht schön! (Bsp. in Deutschland 2001 die SchmidtBank, 2008 Lehman Brothers Bankhaus AG, 2014 Bankhaus Wölbern &...

Charles Darwin und die Finanzbranche

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Liebe Freunde der schlauen Geldanlage,  Charles Darwin hat im Rahmen seiner Evolutionsforschung erkannt, dass nicht Größe oder Stärke für das Überleben einer Spezies entscheidend sind, sondern deren Anpassungsfähigkeit. Derjenige, der sich am schnellsten an neue Umgebungen anpassen kann, hat die besten Chancen zu überleben.  Die Nullzinsphase in Europa hat eine neue Ära eingeleitet. Viele Großbanken stehen mit dem Rücken zur Wand und kämpfen um das nackte Überleben. Das ist bei einigen leicht am Aktienkurs der letzten Jahre ablesbar (Deutsche Bank, Commerzbank) und an deren aktueller Marktkapitalisierung. Selbst im Sektor der Sparkassen, Landesbanken sowie der Volks- und Raiffeisenbanken kommt es inzwischen zu Fusionen zwischen "Partnern", die sich noch vor wenigen Jahren niemals freiwillig an einen Tisch gesetzt hätten. Eine der größten darunter die Fusion von DZ und WGZ Bank im Jahr 2016. Wenn sich zwei Große zusammen tun, die beide Probleme haben, entsteht noch langer kein...

Private Rente aus dem eigenen Vermögen beziehen - nur mit passender Geldanlage ohne Kapitalverzehr möglich

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Wer früher bei einem "normalen Zinsniveau" von 4 bis 6 Prozent pro Jahr für 10-jährige Bundesanleihen für sein Altersgeld z.B. 300.000 DM angespart hatte, konnte damit 12.000 bis 18.000 DM pro Jahr an regelmäßigen Zinserträgen verbuchen und damit seine Rente aufbessern. Ein Kapitalverzehr fand bei diesen Beträgen nicht statt. Das Vermögen blieb erhalten und konnte auf die Erben übergehen. Über Bonitätsrisiken musste man sich vor ca. 30 Jahren noch nicht so kümmern wie heute. Die Bundesrepublik Deutschland hatte noch deutlich bessere Kapitalstrukturen und galt als guter Schuldner. Wer Ausschüttungen über das Jahr verteilt erhalten wollte, suchte sich die passenden Anleihen mit entsprechenden Zinsterminen aus der Tageszeitung heraus und stellte sich sein Anleihen-Portfolio zusammen.  Heute funktioniert diese einfache Vorgehensweise nicht mehr. Bundesanleihen werden bis zur 30-jährigen Anleihe (!) mit negativen Zinsen verzinst (hier -0,15% p.a.). Noch bedrohlicher: Das Kursrisik...

Keine vollständige Kapitalgarantie mehr bei der Allianz Leben

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Liebe Freunde der schlauen Geldanlage und nicht garantierten Beiträge,  heute möchte ich ein Beispiel zum Thema "Finanzkommunikation" bringen, das inhaltlich schon bemerkenswert ist. Allerdings spielt es in der breiten, wirtschaftlich wenig interessierten Öffentlichkeit einmal wieder keine große Rolle. Um so wichtiger, dass ich hier erkläre, welche kleine Revolution vom deutschen Branchenprimus Allianz Lebensversicherung ausgegangen ist. Hier sind die drei Überschriften (alle Meldungen sind vom 6.10.2020):  1. "Neuerungen in der Lebensversicherung: Allianz investiert in Zukunft der Vorsorge"     Quelle: Pressemeldung der Allianz Deutschland AG  2. "Allianz Leben schafft die vollständige Garantie ab"      Quelle: VersicherungsJournal.de 3. "Tabubruch: Allianz Leben schafft volle Beitragsgarantie ab"     Quelle: n-tv Wirtschaft  Mit diesem Schritt beerdigt die Allianz Lebensversicherung quasi ein ehemaliges Lieblingsprodukt der Deutsc...

Erlöse aus "Oma ihr klein Häuschen" intelligent anlegen

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Liebe Freunde der schlauen Geldanlage,  es gibt doch diesen alten Klassiker von Trinklied: „Wir versaufen Oma ihr klein Häuschen“. Wer sich zur Einstimmung in diesen Text den zeitlosen Gassenhauer nochmals anhören möchte, kann das  hier auf Youtube  tun – „von der ersten bis zur letzten Hypothek“…  Nicht nur aus Gründen der Nachhaltigkeit ist das sicherlich die schlechteste Form, ein Erbe zu verwerten. Abgesehen vom kurzfristigen Vergnügen im Freundeskreise bleibt für die Zukunft nichts mehr übrig. Wirklich keine gute Idee. Extrem sinnvoll ist dagegen, sich mit kompetenter Beratung in Sachen Geldanlage und Vermögensverwaltung zu beschäftigen. So kann nach einem Verkauf der Immobilie mit einer strategischen Geldanlage das Vermögen sogar weiter gesteigert werden. Sehr oft werden die Erlöse aus dem Verkauf einer Immobilie zur (Teil-)Finanzierung der Miete in einem Senioren- oder Pflegeheim eingesetzt. In einer solchen Situation kann selbst ein unbeliebter Schwiegersohn ...

China: Alibaba, die Ant Group und was geht uns das an?

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Einer der größten Börsengänge steht bevor Aus meiner Sicht verhält es sich zwischen Amazon und Alibaba wie zwischen Mc Donald´s und Burger King oder Aldi und Lidl, um es vergleichbar zu machen. Einer ist der Pionier, der das Konzept erfunden hat und voran geht. Der andere kopiert den Pionier, folgt ihm in neue Regionen und verbessert bisweilen das Original.  Amazon ist ohne Frage das große Vorbild für Jack Ma gewesen, dem Gründer von Alibaba. Wir erinnern uns: Amazon ist als online Buchhändler gestartet und hat sich dann als Marktplatz etabliert. Was die wenigsten wissen: Die große Geldmaschine mit den höchsten Gewinnspannen ist längst nicht mehr die Handelsplattform, sondern schon seit Jahren das Angebot in der sog. "Cloud". Hier vermietet AWS (Amazon Web Space) Software auf seinen Servern. Ein wunderbar skalierbares Geschäftsmodell mit traumhaft hohen Margen.  Aus meiner Sicht überholt in diesem wichtigen Segment Alibaba gerade Amazon (zumindest technologisch). Während Amaz...