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Keine Jahresendrally 2021 in Europa

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Aktienmärkte haben ihren Zenit 2021 überschritten Gewinne sichern, Positionen für 2022 überlegen und Portfolien wetterfest machen für anstehende Inflationszahlen: Aktienanleger haben noch viel zu tun im laufenden Jahr. Dabei werden sie keine Zeit finden, die Aktienmärkte noch deutlich über das aktuelle Niveau zu treiben. Warum?  Meine 4 Gründe, warum die Aktienmärkte in Europa 2021 nicht mehr steigen werden 1. Käuferstreik Das Gros der Aktienanleger sitzt auf unerwartet hohen Buchgewinnen. Die Konjunkturdaten waren im Jahresverlauf erfreulich, die Unternehmensgewinne konnten überwiegend spürbar gesteigert werden. Das wurde in teils kräftig steigenden Aktienkursen reflektiert. Damit befinden sich viele Investoren in einer Komfortzone, die es zu verteidigen gilt. Neue Aktienkäufe gehören nicht zu dieser Strategie. Damit würde man unnötige Risiken kurz vor dem Jahresende eingehen und das bisher Erreichte aufs Spiel setzen. Ausbleibende Käufer führen immer zu sinkenden Preisen - an all...

Die ideale Geldanlage für Senioren - FORMAT AM Defensive in der Praxis

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Liebe Freunde der schlauen Geldanlage und des entspannten Lebensstils,  früher hat man sich für das Alter ein Portfolio aus z.B. Bundes- und Industrieanleihen konstruiert, das vielleicht 5 oder 6% Zinsen pro Jahr erwirtschaftet hat. Um die Früchte aus diesem Depot möglichst verteilt über das Jahr ernten zu können, wurden die Zinstermine entsprechend gewählt. Dazu kamen dann noch die Kupons (selbst geschnitten - versteht sich) aus dem Bankschließfach, um den Wohlstand zum Lebensabend auch steuerlich zu optimieren. Waren das schöne Zeiten! Wer heute aus einer Lebensversicherung oder einem Immobilienverkauf 500.000 EUR auf dem Konto bei der Sparkasse oder Bank liegen hat, kann darauf bis zu 0,75% p.a. "Strafzinsen" zahlen. In Worten: Dreitausendsiebenhundertfünfzig. Und dann auch noch das: 400.000 EUR davon unterliegen dem Insolvenzrisiko. Kommt vor, ist wirklich nicht schön! (Bsp. in Deutschland 2001 die SchmidtBank, 2008 Lehman Brothers Bankhaus AG, 2014 Bankhaus Wölbern &...

Charles Darwin und die Finanzbranche

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Liebe Freunde der schlauen Geldanlage,  Charles Darwin hat im Rahmen seiner Evolutionsforschung erkannt, dass nicht Größe oder Stärke für das Überleben einer Spezies entscheidend sind, sondern deren Anpassungsfähigkeit. Derjenige, der sich am schnellsten an neue Umgebungen anpassen kann, hat die besten Chancen zu überleben.  Die Nullzinsphase in Europa hat eine neue Ära eingeleitet. Viele Großbanken stehen mit dem Rücken zur Wand und kämpfen um das nackte Überleben. Das ist bei einigen leicht am Aktienkurs der letzten Jahre ablesbar (Deutsche Bank, Commerzbank) und an deren aktueller Marktkapitalisierung. Selbst im Sektor der Sparkassen, Landesbanken sowie der Volks- und Raiffeisenbanken kommt es inzwischen zu Fusionen zwischen "Partnern", die sich noch vor wenigen Jahren niemals freiwillig an einen Tisch gesetzt hätten. Eine der größten darunter die Fusion von DZ und WGZ Bank im Jahr 2016. Wenn sich zwei Große zusammen tun, die beide Probleme haben, entsteht noch langer kein...

Private Rente aus dem eigenen Vermögen beziehen - nur mit passender Geldanlage ohne Kapitalverzehr möglich

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Wer früher bei einem "normalen Zinsniveau" von 4 bis 6 Prozent pro Jahr für 10-jährige Bundesanleihen für sein Altersgeld z.B. 300.000 DM angespart hatte, konnte damit 12.000 bis 18.000 DM pro Jahr an regelmäßigen Zinserträgen verbuchen und damit seine Rente aufbessern. Ein Kapitalverzehr fand bei diesen Beträgen nicht statt. Das Vermögen blieb erhalten und konnte auf die Erben übergehen. Über Bonitätsrisiken musste man sich vor ca. 30 Jahren noch nicht so kümmern wie heute. Die Bundesrepublik Deutschland hatte noch deutlich bessere Kapitalstrukturen und galt als guter Schuldner. Wer Ausschüttungen über das Jahr verteilt erhalten wollte, suchte sich die passenden Anleihen mit entsprechenden Zinsterminen aus der Tageszeitung heraus und stellte sich sein Anleihen-Portfolio zusammen.  Heute funktioniert diese einfache Vorgehensweise nicht mehr. Bundesanleihen werden bis zur 30-jährigen Anleihe (!) mit negativen Zinsen verzinst (hier -0,15% p.a.). Noch bedrohlicher: Das Kursrisik...