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Keine Jahresendrally 2021 in Europa

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Aktienmärkte haben ihren Zenit 2021 überschritten Gewinne sichern, Positionen für 2022 überlegen und Portfolien wetterfest machen für anstehende Inflationszahlen: Aktienanleger haben noch viel zu tun im laufenden Jahr. Dabei werden sie keine Zeit finden, die Aktienmärkte noch deutlich über das aktuelle Niveau zu treiben. Warum?  Meine 4 Gründe, warum die Aktienmärkte in Europa 2021 nicht mehr steigen werden 1. Käuferstreik Das Gros der Aktienanleger sitzt auf unerwartet hohen Buchgewinnen. Die Konjunkturdaten waren im Jahresverlauf erfreulich, die Unternehmensgewinne konnten überwiegend spürbar gesteigert werden. Das wurde in teils kräftig steigenden Aktienkursen reflektiert. Damit befinden sich viele Investoren in einer Komfortzone, die es zu verteidigen gilt. Neue Aktienkäufe gehören nicht zu dieser Strategie. Damit würde man unnötige Risiken kurz vor dem Jahresende eingehen und das bisher Erreichte aufs Spiel setzen. Ausbleibende Käufer führen immer zu sinkenden Preisen - an all...

Der Small Cap Effekt - langfristig höhere Renditen mit kleineren Unternehmen

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Warum es schlau ist, langfristig auf kleinere Unternehmen zu setzen Anleger unterliegen vielen psychologischen Fallen. Eine davon ist z.B., auf bekannte Unternehmen oder deren Marken zu setzen. Einer bekannten Marke wird viel Vertrauen entgegen gebracht. Was jedoch für ein Produkt gelten kann, muss noch lange nicht am Kapitalmarkt wirken. Aktionäre, die in den vergangenen 10 Jahren auf die starken Markennamen Deutsche Bank, Commerzbank, Deutsche Telekom, RWE oder E.ON (vormals Veba) gesetzt haben, können berichten, dass das keine gute Idee war.  Anlageergebnisse messen wir - wenn die breite Öffentlichkeit überhaupt davon Notiz nimmt - gern anhand der Entwicklung des DAX 30. Dieser Aktienindex bildet die Kursentwicklung der 30 wichtigsten Aktiengesellschaften in Deutschland ab. Diese Unternehmen stehen z.B. für eine große Bekanntheit ihrer Marken, eine hohe Mitarbeiterzahl und i.d.R. einen hohen Börsenwert. Aber diese 30 Unternehmen sind doch nicht umfassend repräsentativ für einen ...

Private Rente aus dem eigenen Vermögen beziehen - nur mit passender Geldanlage ohne Kapitalverzehr möglich

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Wer früher bei einem "normalen Zinsniveau" von 4 bis 6 Prozent pro Jahr für 10-jährige Bundesanleihen für sein Altersgeld z.B. 300.000 DM angespart hatte, konnte damit 12.000 bis 18.000 DM pro Jahr an regelmäßigen Zinserträgen verbuchen und damit seine Rente aufbessern. Ein Kapitalverzehr fand bei diesen Beträgen nicht statt. Das Vermögen blieb erhalten und konnte auf die Erben übergehen. Über Bonitätsrisiken musste man sich vor ca. 30 Jahren noch nicht so kümmern wie heute. Die Bundesrepublik Deutschland hatte noch deutlich bessere Kapitalstrukturen und galt als guter Schuldner. Wer Ausschüttungen über das Jahr verteilt erhalten wollte, suchte sich die passenden Anleihen mit entsprechenden Zinsterminen aus der Tageszeitung heraus und stellte sich sein Anleihen-Portfolio zusammen.  Heute funktioniert diese einfache Vorgehensweise nicht mehr. Bundesanleihen werden bis zur 30-jährigen Anleihe (!) mit negativen Zinsen verzinst (hier -0,15% p.a.). Noch bedrohlicher: Das Kursrisik...