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Lege niemals alle Eier in einen Korb!

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Liebe Freunde der schlauen Geldanlage, vielleicht ist es in diesen Zeiten sinnvoll, kurz auf die Grundlagen der Geldanlage zurück zu kommen. Für viele ist es ein alter Hut, aber aus meiner täglichen Praxis weiß ich, dass selbst sog. "alte Hasen" die Grundregel der Diversifikation sträflich vernachlässigen. Ihr wollt ein bekanntes Beispiel? Der Familienunternehmer, der sein Unternehmen als "sein Baby" bezeichnet, das schließlich niemand besser kenne, als er selbst. Weil er dort mutmaßlich alles im Griff hat, hebelt er sein Eigenkapital mit Bankkrediten und geht "all in". Dann kommt der externe Schock (der "schwarze Schwan") z.B. in Form eines Virus, den niemand vorher sehen konnte. Das Unternehmen geht in die Insolvenz und sein einstiger Eigentümer gleich mit in die Privatinsolvenz. So erging es z.B. Herrn Schlecker. Aber natürlich war hier kein Virus beteiligt. Auch die vielen Freunde des "Betongoldes" vernachlässigen häufig die Grundre...

Substanz zählt mehr als jemals zuvor

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Auf dem jüngsten EU-Gipfel wurde bunt bedrucktes Papier verschenkt. Noch ermöglicht es den Tausch in nachhaltig wertvollere Anlageklassen, wie z.B. Immobilien oder Unternehmensbeteiligungen (am besten in Form von gut handelbaren Aktien).   Was für eine erbärmliche Außenwirkung für die Welt haben unsere europäischen Politiker in Brüssel abgeliefert. Tagelang haben sie sich wie die Kesselflicker um Geld gestritten, über das heute ohnehin niemand verfügt. Es wird eine Schuldenexplosion geben. Weder unsere Kinder noch unsere Enkelkinder werden diese jemals tilgen können. Damit ist m.E. für den EURO der normale Weg einer jeden Papiergeldwährung ohne Golddeckung vorgezeichnet: Irgendwann beschließt jemand, diese Währung abzuschaffen und durch alte, gewohnte Namen in verschiedenen Ländern zu ersetzen. Aber wer gewinnt und wer verliert in einer Währungsreform?  Vermutlich wird der Weg bis zu einer Währungsreform durch eine kräftige Inflation flankiert werden. Klarer Vorteil für S...

Wenn die "Hausbank" Strafzinsen oder eine "Verwahrgebühr" berechnet...

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... wird es dringend Zeit, zu handeln.  Liebe Freunde,  ich muss es leider immer wieder gebetsmühlenartig wiederholen: Niemand ist gezwungen, sein Erspartes unverzinst auf Konten liegen zu lassen. Oder sogar noch dafür zu bezahlen!  Heute beschreibe ich einfach in aller Kürze, wie eine Notwehr für Euch als Bank- oder Sparkassenkunden aussehen kann.  Natürlich wird ein versierter Vertriebler Eurer Hausbank auf Euch zukommen und Euch einen Publikumsfonds aus dem eigenen Regal anbieten. Da man sich kennt, gibt er auch großzügig einen Rabatt auf den "normalen Ausgabeaufschlag". Für den gemischten Fonds der Hausmarke Deka in der Sparkasse bietet er dann z.B. 3% statt 4% an. Von den hart ersparten 100.000 EUR möchte er Euch also quasi im Vorbeigehen mal 3.000 EUR abnehmen. Mit den investierbaren verbliebenen 97.000 EUR kämpft Ihr dann darum, möglichst bald Euren Einstand von 100.000 EUR wieder zu sehen. Das wäre eine mögliche Lösung, um der Zahlung von Strafzinsen zu entg...

Aufpassen! "Krise" ist ein viel zu harmloses Wort

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Liebe Freunde der fundamental orientierten Geldanlage,  wir sehen uns die Fakten an und lassen uns von Stimmungen aus der Medien- oder Politiklandschaft möglichst wenig beeinflussen.  Wer sein Geld schlau anlegen möchte, muss sich mit den wichtigsten Wirtschaftsthemen befassen. Das ist meine Aufgabe, dafür werde ich von meinen Mandanten bezahlt. Nachfolgend ein kurzes Beispiel dafür, mit welchen Zahlen man schnell ein Gefühl dafür bekommen kann, wie es gegenwärtig tatsächlich um die wirtschaftliche Verfassung von Deutschland bestellt ist. Hier und da (natürlich gern politisch motiviert) gibt es Schlagzeilen wie z.B.: "Das tiefe Tal liegt hinter uns." oder "Die Wirtschaft zieht wieder an." oder so ähnlich. Aktienkurse konnten sich massiv von ihren Tiefstständen des bisherigen Jahres erholen. Ist es wirklich heute schon angebracht, für Aktien im Durchschnitt Preise zu zahlen, wie vor der Corona Krise? Ich habe da große Zweifel. Sehen wir uns doch einfach einmal ein ak...

"Unternehmerfinanzplanung": Ist Amazon gut oder böse? "Hedging" erklärt

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In der FORMAT Asset Management betreiben wir "Unternehmerfinanzplanung". Ich gebe zu, das muss erklärt werden. Hier folgt ein Beispiel, das sich so oder ganz ähnlich vermutlich tausdendfach in Deutschland abgespielt hat.  Liebe Freunde des schlauen Geldmanagements,  zunächst noch einmal zur Erinnerung: Hedging bedeutet die Absicherung einer risikobehafteten Position mit einer Gegenposition. Fällt eine Position im Wert, steigt die Gegenposition (im Idealfall in gleicher Höhe) und sorgt für einen Wertausgleich. Das ist das Grundprinzip. Feinheiten ersparen wir uns hier. Bei Unternehmern ist häufig eine Position im Unternehmen angesiedelt, während die Gegenposition hoffentlich im Privatvermögen zu finden ist.  Versetzen wir uns doch einmal zurück in das Jahr 2010: Amazon hatte sich definitiv auf den Weg begeben, die westlichen Märkte im Onlinehandel zu erobern. Als Markenanbieter in Deutschland musste man hier einfach mitspielen. Zu groß war die Verlockung, schnell mit Amazo...

Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen! Gedanken zum Steuerzahlergedenktag

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Heute begeht der Bund der Steuerzahler e.V. den "Steuerzahlergedenktag" Liebe Freunde, das ist wirklich schon blutiger Ernst. Nach den Berechnungen dieses Vereins bleiben dem durchschnittlichen, angestellten, deutschen Steuerzahler von seinem gesamten Bruttoeinkommen noch ganze 47,9 Prozent zur freien Verfügung. Demnach musste dieser durchschnittliche Steuerzahler in Deutschland im laufenden Jahr bis zum heutigen Tag (09.07.2020) ausschließlich zur Aufbringung seiner Steuer- und Abgabenlast arbeiten. Die sog. Einkommensbelastungsquote erreicht mit 52,1% wieder einen Wert von deutlich über 50 Prozent. In 34 von 36 OECD-Ländern liegt diese Quote niedriger als in Deutschland.  Wir sind und bleiben ein Hochsteuerland  Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Situation für die Steuerpflichtigen leicht verbessert. Daher liegt der diesjährige Steuergedenktag 6 Tage früher als im Jahr 2019. Das liegt aber nur teilweise an staatlichen Entlastungen (Senkung der Mehrwertsteuer im 2. Halbjahr ...

Mit "Phantastilliarden" die globale Krise bekämpfen...

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Wem dürfen wir noch vertrauen?  Heute Morgen bin ich vor meinem Wecker aus dem Tiefschlaf aufgeschreckt. Bis mein Wecker dann ca. 20 Minuten später versuchte, mich zu wecken, hatte ich mir bereits diesen Beitrag für heute konzeptionell entwickelt.  Leute, das Thema ist extrem wichtig und jeder sollte erkennen, was hier gerade mit unserer Weltwirtschaft passiert! Dazu zwei Überschriften, die mir Google News heute geliefert haben:  1. "OECD: Arbeitslosigkeit steuert auf historischen Rekordwert zu." 2. "EU-Kommission: Rezession noch tiefer als bisher erwartet." Die staatlichen Gegenmaßnahmen zur Bekämpfung der Corona Pandemie haben der Weltwirtschaft einen extremen Schaden zugefügt. Diesen zu reparieren, wird lange dauern. Sehr lange! Erst wurden Regionen in China abgeriegelt und Fabriken geschlossen, dann wurde die internationale Reisefreiheit extrem eingeschränkt. Grenzen wurden geschlossen, der Flugverkehr nahezu vollständig eingestellt. Industrieregionen wurden qua...